Remscheid, im Dezember 1999

Liebe Mitglieder,

im neuen Vertällscher sind die Rückblicke auf das Jahr 1999 und alle wichtigen Termine für das Jahr 2000 zu lesen. Ich wünsche Ihnen im Namen des Vorstandes ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, harmonisches und erfolgreiches 2000.

Ihre Ute Löser

Inhalt

Jahresrückblick

Neuaufnahmen, Glückwünsche

Protokoll der Mitgliederversammlung

Triathlon

Tennisturnier

Volleyball

68. Stiftungsfest

Segeltörn

Nikolausfeier

Ski-Safari in Kanada

St. Moritz im Bergischen

Ausschreibung Osterfahrt 2000

Ausschreibung Segeln 2000

Ausschreibung Skireisen WSV

Liebe Skiclub Mitglieder,

schon wieder ist ein Jahr vorbei. Ein Jahrhundert und ein Jahrtausend klingen aus. Das ist schon was, und wir dürfen es miterleben. Der besonderen Bedeutung der diesjährigen Jahreswende wird auch von vielen Mitgliedern Rechnung getragen, die sich am 31.12.1999 an der aus dem Skiclub heraus organisierten Silvester-Familienfete in der Jugendherberge Ratingen treffen. Das Engagement der drei organisierenden Damen verdient Anerkennung, weil sie sich trotz hoher persönlicher finanzieller Risiken für andere eingesetzt haben. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich. Auch Ihnen wird zu Ohren gekommen sein oder Sie erfahren es an sich selbst, dass die allgemeine Bereitschaft des Einzelnen, sich ohne Gegenleistung für andere zu engagieren, immer mehr nachlässt. Das ist auch in unserem Verein zu spüren. Aber solange es noch positive Signale gibt, brauchen wir nicht zu verzweifeln. Lassen Sie uns gemeinsam das neue Jahrhundert als eine Herausforderung ansehen, die wir als Skiclub annehmen wollen.

Das Jahr 1999 begann jedoch mit einem Flop, der Mitgliederversammlung. Wie lebensnah das Szenario auf dem diesjährigen Stiftungsfest war (Sie erinnern sich), mag man bei einem Vergleich mit dem Protokoll dieser Mitgliederversammlung im Februar 1999 erkennen. Dort heißt es: "Nach der Begrüßung der erschienenen Mitglieder (sieben Vorstandsmitglieder, ein Kassenprüfer und zwei Mitglieder) ...". Der geringe Zuspruch ist für uns im Vorstand, die wir uns um den Club - und das sind doch Sie und Ihre Interessen (?) - bemühen, schon enttäuschend. In diesem Vertällscher finden Sie alle wesentlichen Termine des Jahres 2000, darunter auch den der Mitgliederversammlung. Vielleicht notieren Sie sich ihn einmal direkt jetzt? Wir alle würden uns nicht nur über Ihre Anwesenheit freuen, sondern vor allem über eine größere Meinungsvielfalt.

Ich erinnere mich noch gut daran, dass wir auf der letzten Mitgliederversammlung alle der Meinung waren, der Winter würde wieder nichts Ordentliches an Schnee bringen. Aber schon eine Woche später war am Hohenhagen der Teufel los. Dank des tollen Einsatzes von Daniel Schmitz und seiner Freundin Yvonne Kempkes konnte der Skiclub nicht nur Hunderten von Remscheidern einen Skilift anbieten, sondern darüber hinaus einen Imagegewinn in den regionalen und überregionalen Medien verbuchen.

Im Sommerhalbjahr gab es wie immer eine Reihe von Aktivitäten, die eigentlich in den Aufgabenbereich des Sommerwartes fallen. Einen solchen gibt es zur Zeit nicht und deshalb wurden die Aufgaben auf verschiedene Schultern verteilt, vor allem auf die des Vorstandes. Das sollte aber kein Dauerzustand bleiben.

Alle geplanten Aktivitäten konnten durchgeführt werden. So fanden wie im Vorjahr (statt der Sommersonnenwendfeier) ein Kinderfest am 21. August, der Triathlon am nächsten Tag, das Tennisturnier im August/September und der Segeltörn im September wieder guten bis sehr guten Zuspruch. Der Triathlon wird normalerweise vom Sommerwart organisiert. Da keiner vorhanden war, übernahmen Dirk Pruss und Stefan Dürholt mit mir die Organisation. Vor allem Dirk Pruss gebührt ein dickes Lob für seinen engagierten Einsatz. Die Wintersonnenwendfeier war dagegen nicht sonderlich gut besucht. Vielleicht hat sich tatsächlich der Gedanke der Sonnenwendfeiern überlebt.

Die Kinderturnabteilung unter der Leitung von Kirsten Schweingruber ist eine stabile und beliebte Abteilung geblieben. So wurden dann auch das Kinderfest und die Nikolausfeier von dieser Abteilung getragen. Unsere Bemühungen, ein sportliches Angebot für die Kinder zwischen 8 - 13 Jahren bereitzustellen, waren leider nicht so erfolgreich. Nach zwei Jahren musste die Gruppe Volleyball für Kids aufgelöst werden. Was aus der anderen Gruppe, den 8 - 11-jährigen wird, steht noch in den Sternen. Auch hier ist die Beteiligung sehr gering, und der bisherige Übungsleiter, Marc Zientarski, muss zudem seinen Einsatz im Skiclub beenden, weil er kurz vor dem Abitur steht.

Im alpinen Rennlauf tat sich trotz des kurzen Wintereinbruchs im Februar auch im vergangenen Winter nicht sehr viel, da nur wenige Punkterennen stattfanden. Lediglich unsere ganz Kleinen, Marcus und Stephan Wisniewski, konnten bei mehreren Rennen im Kid's Cup und bei den Bezirksmeisterschaften vordere Platzierungen erreichen. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch!

Die Herbstfahrt unserer Jugendlichen, die zum letzten Mal ins Pitztal führen sollte, konnte wegen zu geringer Anmeldezahlen in diesem Jahr nicht stattfinden. Im Nachhinein war es wohl ein Glück, denn es hat, wie man hörte, nur sehr wenig Schnee auf dem Pitztalgletscher gelegen. Im nächsten Jahr peilen wir ein anderes Ziel an und wollen vor allem die jungen Snowboarder, aber auch unsere sportliche alpine Jugend ansprechen. Diese Fahrt wird dann statt der diesjährigen durch die Überschüsse aus dem Liftbetrieb am Hohenhagen bezuschusst werden.

Angesichts der gespannten Personalsituation im Vorstand '99 und dem allgemein zu beobachtenden nachlassenden Interesse am Vereinsleben werden neue Aktivitäten im nächsten Jahr nur schwer auf den Weg zu bringen sein. Natürlich wäre es aus Sicht des Vorstandes wünschenswert, Anregungen und Hilfe von Seiten der Mitglieder zu erhalten, um das Programm nach Ihren Wünschen gestalten zu können. Ein Ort, solche Wünsche und Anregungen zu äußern ( siehe oben ) wäre sicherlich die nächste Mitgliederversammlung am 8. Februar 2000, 20 Uhr, in der RTV-Gaststätte. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass Ihnen Pöstchen angedreht werden, obwohl wir, wie gesagt, froh über die Mitarbeit jedes Einzelnen wären. Kommen Sie einfach mal hin!

Ich wünsche allen Mitgliedern, alten wie jungen, noch eine schöne Adventszeit, ein fröhliches Weihnachten und alles Gute und Gesundheit für den Beginn des neuen Jahrtausends. Vor allem aber wünsche ich Ihnen einen schneereichen Winter, in dem Sie sich mal so richtig austoben können, Ihr

Klaus Pressentin

 

zum Anfang

 

 

Neuaufnahmen

Als neue Mitglieder begrüßen wir im Skiclub:

Kathrin Schmitz; Jennifer Wunder; Heilwig, Hartmut und Hauke Dietrich; Matthias Theis; Laura und Stefan Balzer; Silvia und Sebastian Pawletko; Jutta Piolot-de Groote, Carolin und Thomas de Groote; Rolf, Clarissa, Jonas und Marie Meyer; Silvia und Daphne-Eileen Koczwara; Annette, Alina und Valerie Blasius; Jessica Springwald; Simone Wolf; Tordis, Jan und Tim Benscheid; Regina Schläfer-Putsch und Lena Schläfer; Jule Döring; Sigrid und Eva Marlene Müller; Katharina Morgenstern

Wir gratulieren:

Friedel Gomman zum 80. Geburtstag

Franz Bergner zum 75. Geburtstag

Egon Schöwer und Ludwig Kollmann zum 70. Geburtstag

Klaus Rickmann zum 65. Geburtstag

Dieter Rubensdörffer, Gudrun Killing, Max Paas, Hellmut Richter, Erika Over und Wolfgang Bast
zum 60. Geburtstag

Bernd Grünrock, Dr. Johannes Schindler, Bernd Osterhage, Jörg Felde, Wolfgang Ley, Karl-Heinz Humpert, Carsten Schmitz, Vera Brinkmann, Renate Schwentek, Ilonka Tuschinski und Annette Schöllenbauer
zum 50. Geburtstag

zum Anfang

In stillem Gedenken

Der Skiclub musste in diesem Jahr von vier verdienten Mitgliedern Abschied nehmen.

Karl Wilhelm Urbach verstarb im Alter von 83 Jahren. Er ist vor allem den älteren Mitgliedern ein Begriff, denn während seiner fast 51 Jahren im Skiclub war er bis in die siebziger Jahre sportlich und gesellschaftlich aktiv. Zu einem großen Teil ist es ihm zu verdanken, dass der Volleyballsport im Verein bis heute wettkampfmäßig betrieben wird. Er betreute über lange Jahre die damals so erfolgreiche Damenmannschaft im Volleyball, und so ist die Popularität des Volleyballsportes in unserem Verein zu einem maßgeblichen Teil ihm zuzuschreiben.

Karl-Heinz Müller, der im Alter von 72 Jahren von uns ging, war ein sehr zurückhaltender, aber äußerst positiver Mensch, der den Skiclub förderte, es aber immer vorzog, im Hintergrund zu bleiben. Wir verdanken ihm viel.

"Selten trifft man Menschen, die man einfach lieben muss."

Dieser Satz trifft auf Jens Uwe Krause zu, der erst 23 Jahre alt war, als er durch einen tragischen Unfall plötzlich aus unserer Mitte gerissen wurde. Obwohl erst seit fünf Jahren im Skiclub, hatte er durch seine ungezwungene und charmante Art schon viele Freunde gewonnen. Unvergessen werden seine Auftritte als Frank'n Furter und als Anführer der Backstreet Boys bei Stiftungsfesten bleiben. Sein Bewegungstalent kam auch der Volleyballmannschaft zugute, die einen ihrer besten Spieler und immer gut gelaunten Kameraden verloren hat.

Kurz vor dem Stiftungsfest erreichte uns die traurige Nachricht vom Tod von Max Söhnchen. Auch er ist wohl eher den älteren Mitgliedern bekannt. Sein wesentlicher Charakterzug war eine ungeheure Lebenslust. Trotz einiger harter Schicksalsschläge ließ er sich nie unterkriegen und sah immer nach vorn. Durch seine gleichbleibend freundliche und positive Einstellung, auch jungen Menschen gegenüber, war er allseits beliebt. Im letzten Jahr durfte ich ihn für 60-jährige Treue dem Skiclub gegenüber persönlich ehren. Er gehörte damit fast noch zu den Gründungsmitgliedern im Verein.

zum Anfang

Protokoll der Mitgliederversammlung des SC Remscheid vom 03.02.1999

Nach der Begrüßung der erschienenen Mitglieder (sieben Vorstandsmitglieder, ein Kassenprüfer und zwei Mitglieder) durch den 1. Vorsitzenden Klaus Pressentin wird die Beschlussfähigkeit festgestellt. Einwände gegen die Tagesordnung werden nicht erhoben, schriftliche Anträge liegen nicht vor.

TOP 1: Jahresrückblick

Klaus Pressentin verweist auf den Jahresrückblick im Vertällscher 2/98. In Kurzfassung: Der Club ist (noch) nicht tot, aber er beginnt zu siechen; doch wir geben uns noch nicht geschlagen (der Vorstand) und resignieren auch nicht!

Sportliche Höhepunkte waren der Triathlon und das Tennisturnier. Der Segeltörn war ausgebucht. Bei der Osterfahrt ins Kaunertal und der Kinder-Herbstfahrt auf den Piztalgletscher war der Andrang eher mäßig. Die funktionelle Gymnastik am Donnerstag schläft allmählich ein. Badminton für Kids bekommt demnächst Reklameschub. Volleyball für Kids stabilisiert sich. Die Skibörse 98 war, wie in den vergangenen Jahren auch, die Mühe nicht wert. Für die Zukunft können die Mitglieder die Pinnwand im Vertällscher nutzen, um An- oder Verkäufe zu tätigen oder zur Skibörse der Cronenberger gehen.

Gesellschaftliche Events waren: Kinderfest - für die Kinder ein Vergnügen! Stiftungsfest; Nikolausfeier an der Hütte - ein voller Erfolg. Wintersonnenwende ohne viel Zuspruch.

Ausblick: Versuch, attraktive Aktivitäten wie im Vorjahr anzubieten. Vieles läuft sich aber tot. Deshalb wären Anregungen und neues Engagement der Mitglieder dringend erforderlich. Wie schwer es ist, zeigt Suche nach neuem Sommerwart.

Es gibt auch positive Tendenzen:

Die Herbstfahrt soll vom Angebot her erweitert werden, um auch neue Interessenten zu erfassen. Gruppe wie bisher (10-16); zusätzlich: Anfänger sowie Jugendliche bis 21.

Das Engagement von Kirsten Volke Schweingruber im Bereich Kinderturnen.

Kooperationsbereitschaft des SCC - Kontakte werden mit Herrn Nölle geknüpft.

TOP 2: Jahresabschluß 1998

Klaus Mielke erläutert die Bilanz 98.

TOP 3: Bericht der Kassenprüfer

Carsten Leyens bestätigt die ordnungsgemäße Kassenführung. Es wurden keine Unregelmäßigleiten bei der Prüfung der Bank, der Haupt- und Hüttenkasse festgestellt.

TOP 4: Entlastung des amtierenden Vorstandes

Auf Antrag von Gerhard Günther wird der Vorstand mit sieben Ja-Stimmen und drei Enthaltungen entlastet.

TOP 5:

Klaus Pressentin dankt Monika Stursberg für ihre Arbeit im Vorstand und gibt einen Rückblick auf ihr sportliches Engagement und die Arbeit im Vorstand, als Übungsleiterin und als Organisatorin der Kinderherbstfahrt. Monika bedankt sich mit den Worten: „Mir hat es meistens sehr viel Spaß gemacht"!

TOP 6: Wahlen

Durch die Versammlung werden einstimmig gewählt:

1. Vorsitzender: Klaus Pressentin

Kassenwart: Klaus Mielke

Fachwart Winter: Sandra Berghaus

Jugendwart: Kirsten Volke-Schweingruber

Hüttenwart: Udo Löser

Der Fachwart Sommer konnte nicht gewählt werden, da noch kein neuer gefunden wurde.

TOP 7: Wahl der Kassenprüfer

Zu Kassenprüfern wurden einstimmig Carsten Leyens und Gerhard Günther gewählt.

TOP 8: Beschlussfassung über den Haushalt 1999

Der Etatansatz des Haushaltes 1999 lehnt sich an den Haushalt 1998 an. Die Zinserträge werden in 1999 bedeutend niedriger sein als in 1998. Die Baumaßnahmen an der Hütte sind fast abgeschlossen, kleinere Reparaturen und Anschaffungen stehen jedoch noch an. Der Etat 99 wird einstimmig genehmigt.

TOP 8: Verschiedenes

Die Stubaifahrt findet vom 9.-13.11.1999 statt. Fred Engels ist der Organisator und Jürgen Beckmann der Reiseleiter.

Anmerkung: Fred Engels holt auf Wunsch für 1999 Preise für die Übernachtung im Hotel ein. Diese werden im Vertällscher 1/99 bei der Anmeldung zur Stubaifahrt bekannt gegeben.

Klaus Pressentin verabschiedet die Mitglieder.

Ende der Mitgliederversammlung: 21.30 Uhr

zum Anfang

12. Skiclub-Triathlon

Organisation: Dirk Pruss u. Stefan Dürholt

Helfer: Andrea u. Guido Buse, Ike Pressentin, Günter Schmitz, Renate u. Romy Schwenteck, Frank vom Wege

Protokoll: Lutz Steffens

Stationen: 1) 8.oo Uhr morgens im Strandbad Eschbachtal bei 8° Grad Lufttemperatur mit Sprung in das knapp 18° Grad kalte Wasser; verdammt sehr frostig auf 500 m!

2) weiter mit dem Fahrrad zur Skihütte ca. 22 km

3) Geländelauf rund um die Hütte ca. 6 km ( Mensch ist die groß ! )

Höhepunkt: wie immer das reichhaltige Frühstück

Anmerkung: nicht zu verwechseln mit dem polnischen Triathlon, welcher besagt: Zu Fuß zum Strandbad und mit dem Fahrrad zurück.

Besondere Vorkommnisse: Thomas Schneider brachte den Wanderpokal erst gar nicht mit, da sein Sieg von vornherein schon feststand.

Platzierung:

( clubintern) ges.

(1.)1. Thomas Schneider in 1.25‘41"
(2./3.)2.. Christoph Michel
Marius Schuppert in 1.30‘37"
4. Ralf Mertens in 1.32‘36" ( als Gast )
5. Thomas vom Dorff in 1.34‘38" ( als Gast )
(4.)6. Werner Sonnborn in 1.34‘53"
(5.)7. Jürgen Wiedenhoff in 1.35‘54"
(6.)8. Stefan Dürholt in 1.44‘39"
(7.)9. Dirk Pruss in 1.46‘24"
10. Friedrich Flockenhaus 1.47‘16" ( als Gast )
11. Wolfgang Blecken ( als Gast mit Mountainbike ! )
(8./9.) Dieter Schwenteck
(8./9.) Lutz Steffens in 1.52‘36"
(10.)14. Klaus Pressentin in 1.57‘21"( der Vorsitzende persönlich )
(11.) 15. Gunnar Möller in 2.10‘00"

PS: Nochmals besten Dank für die gute Organisation und an alle Mithelfer!

Kritik: Vielleicht finden sich doch nächstes Jahr nochmal einige Damen (notfalls als Staffel )!

zum Anfang

Skiclub Tennisturnier 1999

Auch in diesem Jahr war uns der Wettergott bei unserem Skiclub-Tennisturnier wieder gut gesonnen. Am 19. September fanden bei strahlendem Sonnenschein die Endspiele auch den Plätzen des Tennisclubs Blau-Weiß Remscheid statt. Wie das Bild der Siegerehrung und die Bilder der einzelnen Endspielteilnehmer eindrucksvoll belegen, war viel Freude und Spaß mit im Spiel und das unabhängig davon, ob ein Platz ganz oben auf dem Treppchen oder etwas tiefer erreicht wurde, ganz nach dem Motto: Dabeisein ist alles. Und noch ein weiteres Sprichwort trifft in diesem Jahr auf ein Endspiel zu, nämlich: Aller guten Dinge sind drei. Das hatten sich auch Regina Harlfinger und Hellmut Richter gesagt, als sie zum dritten Mal hintereinander das Endspiel in der Mixed-Runde erreichten. In einem spannenden Match behielten sie mit 6:2, 6:7 und 6:2 gegen Claudia Fehling und Udo Löser die Oberhand. Aber auch in den weiteren Endspielen und im gesamten Turnier sahen wir abwechslungsreiche und packende Ballwechsel. Alle Endspielergebnisse auf einen Blick gehen aus der nachfolgenden Tabelle hervor.

Disziplin

Paarung

Ergebnis

DE-Hauptrunde

DE-Trostrunde

HE-Hauptrunde

HE-Trostrunde

Mixed-Hauptrunde

 

Mixed-Trostrunde

 

Herren-Doppel

 

Damen-Doppel

Monika Günther <-> Regina Harlfinger

Claudia Fehling <-> Margrit Conrad-Laerz

Lothar Pahl <-> Bernhard Laerz

Hellmut Richter <-> Klaus Pressentin

Regina Harlfinger <-> Claudia Fehling

Hellmut Richter Udo Löser

Margrit Kipp <-> Monika Günther

Klaus Kipp Manfred Odendahl

Helmut Richter <-> Lothar Pahl

Thorsten Richter Klaus Kipp

Ike Pressentin <-> Margrit Kipp

Petra Axmacher Claudia Fehling

6:2; 6:4

6:0; 6:2

6:2; 1:6; 6:4

6:2; 6:2

6:2; 6:7; 6:2

 

6:7; 6:3; 7:6

 

6:2; 3:6; 6:1

 

6:4; 3:6; 7:5

Allen Siegern und Platzierten gratuliere ich nochmals recht herzlich. Allen Teilnehmern möchte ich für den reibungslosen Ablauf und für die gute Stimmung herzlich danken.

Eure Turnierleitung

Gerhard Günther

zum Anfang

Segeltörn 1999

Zieh dich aus, kleine Maus, mach dich nackig...

Dieser schöne Text einer mehr oder weniger bekannten Musik-CD war nicht das Motto unseres diesjährigen Segeltörns, aber ständiger Begleiter an zwei schönen Tagen und Nächten auf dem Ijsselmeer. Auf die Umsetzung des Textes warteten wir an den Tagen aber vergeblich. Was in den Nächten geschah – the answer is blowing in the wind.

Nach unserer Ankunft am Freitagabend wurden die Hoffnungen unter dem neuen Skipper Sjef geweckt, ins Wattenmeer zu segeln. Wir warten schon lange genug, es einmal ins Watt zu schaffen und auch wieder zurück.

Es war wieder einmal die Nacht der Nächte !!

Für alle, die schlafen wollten, war es sehr schwer, auf eine höhere Stundenzahl zu kommen. Frank vom Wege, unser Shanty-Chor-Leiter (Schifferklavier), unterstützt von Wolfgang Phillipeit (Gitarre), animierte die gesamte Crew zum Mitsingen und –schunkeln. Zwischendurch wurde auch etwas Genever getrunken. Wie jedes Jahr überraschte der harte Kern die schon zu Bett gegangenen mit einem Schlummertrunk. Hier wurde der Titel „Zieh Dich aus, kleine Maus ..." zur Hymne 1999 erkoren.

Am Samstag waren die Winde gegen uns: Statt nach Texel hissten wir die Segel Richtung Kampen. Die Vollverpflegung (gepflegte Getränke, reichhaltiges Essen) ließ nichts zu wünschen übrig. Eine steife Brise ließ den Tag wie im Fluge vergehen und wir machten leider viel zu früh in Kampen fest. Nach dem Landgang folgte ein Abend nach bekanntem Muster: Singen, Spielen, Trinken. Zu vorgerückter Stunde wurde einer hilflosen Person der rechte Weg gewiesen: „Hier werden Sie geholfen". Sonntag schipperte uns Sjef bei gutem Wind, Sonne und einer Regenschauer (fünf Minuten vor dem Hafen) zum Ausgangspunkt zurück. Als wir den Regenbogen über Enkhuizen erblickten und unsere durchnässten Klamotten an den Haken hingen, war wieder ein schönes Skiclub-Segelwochenende zu Ende. Auf ein Wiedersehen im September 2000 freuen sich

Werner Sonnborn und Detlef Görke

zum Anfang

Lustig, lustig, trallerallalla ...

 

Und wieder einmal war die Nikolausfeier an der Hütte ein voller Erfolg. Große und kleine Kinder wuselten rauf und runter durch die wohlgewärmte Hütte. Alle warteten gespannt auf den guten alten Mann. Mit kleinen gebastelten Laternen, vielen schönen Liedern und selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen wurde die Zeit auf wunderbare Weise verkürzt. Dann war es endlich soweit: Der Nikolaus war da. Leuchtende Kinderaugen waren die Belohnung. Und eines war klar – ich wusste das schon immer – wir haben nur liebe Kinder im Skiclub. Vielen Dank möchte ich noch allen großen und kleinen Helfern sagen und wünsche euch allen

Frohe Weihnachten!

 

Eure Kirsten

 

 

 

 

 

zum Anfang

Bis zum 8. Februar 2000 dringend gesucht !

Der Sommerwart (gemeint sind auch Sommerwartinnen) ist Mitglied des erweiterten Vorstandes mit Stimmrecht. Der Sommerwart verwaltet den Sommersport im Skiclub, d.h.die Ausgaben, die abgesehen vom Übungsleitergeld für diverse Aktivitäten anfallen.

Er koordiniert oder organisiert die regelmäßigen Sommerangebote. Zur Zeit ist dies nur der Triathlon, bei dem die Planung von den Vorjahren übernommen werden könnte. Alle anderen Aktivitäten sind willkommen, aber nicht zwingend notwendig.

Der Schriftwart (gemeint sind auch Schriftwartinnen) ist Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes. Er kümmert sich um Vorstandsprotokolle und die Zusammenstellung der Clubzeitung ("Vertällscher") sowie sonstiger Mitteilungen und leitet sie mit Unterstützung weiter an die Adressaten.

Er sollte mit einem PC umgehen können. Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Post für die Jubilare und Kondolenzfälle im Club zu bearbeiten. Zur Zeit entfällt die Hauptarbeit vergangener Jahre, denn die Verwaltung der Mitgliederkartei ist seit einigen Wochen in die Hände einer bezahlten Kraft gelegt worden.

zum Anfang

Skireisen mit dem WSV

Nach dem erlebnisreichen Skiurlaub in Kanada im März dieses Jahres führe ich im Jahr 2000 im Auftrag des WSV zwei Fahrten in die Schweiz durch.

 

Die erste Fahrt geht nach Grindelwald in die – Eiger-Jungfrau-Region.

Zeit: 8.-22-1.2000

Preis: 1.606,- SFR DZ, HP, EZ-Zuschl. = 10,- SFR pro Tag

Liftkosten: 390,- SFR für 13 Tage

 

Die zweite Fahrt führt nach Täsch-Zermatt.

Zeit: 11.-25.3.2000

Preis: 1.356,- SFR, DZ, HP, EZ-Zuschl. 50,- SFR pro Tag

Liftkosten: 540,- SFR für 13 Tage

Für beide Fahrten wird privat angereist, ich würde mich freuen, wenn wieder einige Skiclub-Mitglieder mitfahren würden. Die Buchung erfolgt beim WSV unter Tel. 02354 / 92 82 10; Fax 0234 / 60 62.

Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Monika Günther

zum Anfang

AUSSCHREIBUNG OSTERFAHRT 2000

Veranstalter: SKICLUB REMSCHEID WEISS-BLAU 1931 e.V.

Reiseleiter: MICHAEL WISNIEWSKI, DAMMSTR. 2, 42857 REMSCHEID
Tel: 02191/72273 FAX: 02191/ 9370221 (FA. BORNEMANN)

Reiseziel: A- 6524 FEICHTEN, KAUNERTAL/TIROL
ALPENHOTEL S’BÖDELE

Reisezeitraum: 16.04 - 26.04.2000

Zielgruppe: FAMILIEN, Teilnehmerzahl ca. 30 Personen

An- und Abreise: MIT DEM EIGENEN PKW

Allgem. Information: Das Kaunertal ist über den Arlbergtunnel (PASS), Landeck, Prutz mit dem PKW gut erreichbar. Das Skigebiet liegt 15 km von Feichten entfernt auf einer Höhe von 2100-3150 m. In unmittelbarer Nähe unseres Hotels fährt der für uns gecharterte SKI-BUS in das Gletschergebiet. Von dort erreichen wir über eine 4er-Sesselbahn den Ausgangspunkt diverser Lifte. Eine zentrale Jausenstation bietet einen idealen Treffpunkt und die Möglichkeit zur Stärkung sowie zu einem Sonnenbad. Im Ort Feichten ergänzt ein Sportzentrum mit Schwimmbad und Kegelbahn das Freizeitangebot.

Leistungen: Halbpension mit Frühstücks-Buffet und erstklassigem 4-Gang- Abendmenue. Doppelzimmer oder Apartment mit Dusche oder BAD/WC; Saunalandschaft mit Finnischer Sauna und Dampfgrotte mit großzügigem Dusch- u. Ruheraum; 9 Tage Skipass; Hin- u. Rückfahrt mit dem SKI-BUS zum Gletscher sowie kostenlose Benutzung des Hallenbades in Feichten; skiläuferische Betreuung;

NEU: SNOWBOARD-KURS geplant: (4 Tage f. Anfänger / 4 Tage f. Fortgeschrittene)

Preise (wie 1999 !): Erwachsene 1350,00 DM
Kinder bis 5 Jahre 570,00 DM (liften mit ihren Eltern)
Kinder 6-10 Jahre 780,00 DM
Kinder 11-14 Jahre 990,00 DM

Anmeldung: schriftlich, formlos und umgehend an den Reiseleiter.

Bezahlung: Anzahlung DM 300,00 Erwachsene / DM 200,00 Kinder bis 01.02.2000, Restbetrag bis 15.03.2000 auf Sonderkonto SC Remscheid, H.-W. de Groote, Stadtsparkasse Remscheid, BLZ 34050000, KTONr. 151 845

Rücktritt: bei Reiserücktritt nach dem 01.02.2000 ist entweder Ersatz zu stellen oder sind die dem Skiclub entstandenen Stornokosten zu bezahlen.

Im Jahr 2001 ist eine Reise nach Sölden geplant.

zum Anfang

AUSSCHREIBUNG PLATTBOOT-SEGELN

Auch in der Saison 2000 bietet der Skiclub wieder einen Segeltörn auf dem Ijsselmeer an. Von Freitagabend 20.00 Uhr bis Sonntagabend 18.00 Uhr steht uns die „Vriendschap" mit zwei Mann Besatzung zur Verfügung.

Anreiseziel ist Enkhuizen, der Heimathafen der Vriendschap. Geschlafen wird selbstverständlich an Bord in Zweier- und Dreier-Kabinen. Für das leibliche Wohl sorgt die Mannschaft selbst.

Hier die wichtigsten Daten

Reiseleitung: Dieter und Marion Rensmeyer; Telefon 02191 / 344702

Termin: 22. - 24. September 2000

An- und Abreise: Mit dem eigenen PKW (Fahrgemeinschaften)

Teilnehmerzahl: 20 Personen

Anmeldung: Ab sofort bei der Reiseleitung

Preis: ca. DM 160,00 ohne Verpflegung

zum Anfang

St. Moritz im Bergischen (RGA) - Im Bergischen liefen Skilifte heiß (RGA)

Der Karneval bekam Konkurrenz

Keiner hatte mehr daran geglaubt - manche waren traurig darüber - die Autofahrer fluchten - aber viele, viele Menschen freuten sich: Am 7. und 8. Februar 1999 schneite es in Remscheid wie verrückt! Schneehöhe ca. 20 Zentimeter, für unsere Region nicht schlecht.

Dienstag, 9.Februar:

Daniel Schmitz und Freundin Yvonne Kempkes , soeben von einem USA-Urlaub zurückgekehrt, bieten sich an, den Skilift am Hohenhagen in Betrieb zu nehmen und bis zum Ende ihres Urlaubs, bis zum 14.2., zu betreuen. Der Hangbesichtigung um ca. 16 Uhr folgt die sofortige Aktion: der Lift läuft, bis es dunkel wird, denn Bedarf ist vorhanden. Gleichzeitig informiere ich die Medien. Alle versprechen, die Information deutlich herauszustellen.

Mittwoch, 10. Februar:

Die Reaktion der Medien ist überwältigend - ebenso die der Skiläufer. Der RGA, die Bergische Morgenpost, WDR - Wuppertal, Radio RSG, Sat 1 und später auch RTL, alle berichten über unseren Hang und unseren Club. Selbst der "Express" aus Köln wünscht Information, winkt dann aber ab, als wir erzählen, wie groß das "Skigebiet" ist.

Bis Sonntag Abend versehen Daniel und Yvonne zuverlässig und treu bei herrlichen Schnee- und Wetterbedingungen ihren Dienst am Hang und verkaufen in dieser Zeit 450 Liftkarten an die Skiläufer und Snowboarder, die sich dort Tag für Tag tummeln. Leider gibt es auch Streit mit Rodlern, die nicht einsehen wollen, dass sie die Skifahrer stören. Aus Rache klauen sie unser Schild "In Betrieb" an der Hohenhagener Straße ( Zwei Wochen später ist es plötzlich wieder da).

Müde und abgekämpft nach langem Einsatz, aber zufrieden mit dem Ergebnis, übergeben Daniel und Yvonne am Sonntag Abend die Einnahmen der Woche an mich und versorgen mich mit guten Ratschlägen für Montag. Da es der Rosenmontag ist und ich von der Fron der Arbeit entbunden bin, können meine Kinder und ich an diesem Tag die Liftbetreuung übernehmen.

Trotz Rosenmontag und trüben Wetters sind immerhin noch 75 zahlende Skiläufer am Hang und der Lift kann fünfeinhalb Stunden laufen. Die Gesamtzahl der Liftbenutzer schraubt sich auf 525. Aber im Laufe des Tages werden die Schneebedingungen schlechter, vor allem unterhalb des Lifthäuschens am Einstieg, aber noch geht es.

Doch bevor Günther Schmitz und Dieter Petzold mich am folgenden Tag ablösen können, taut es wie verrückt - Ende der Veranstaltung.

Im Namen des Skiclubs möchte ich allen danken, die in dieser Woche geholfen haben oder bereit waren zu helfen. Höchstes Lob gebührt Daniel Schmitz und Yvonne Kempkes, die für die Sache des Skiclubs ihren Urlaub opferten, den Skiclub vor den Skiläufern am Hang und den Medien in Interviews repräsentierten und daneben den gesamten Liftbetrieb im Griff hatten (s.o.). Ihnen haben wir eine für den Skiclub äußerst werbewirksame Woche zu verdanken.

Es wird auch weiterhin schwierig sein, Helfer für solche Veranstaltungen zu gewinnen, vor allem an Wochentagen. Damit müssen wir leben. Ich würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere Leser (oder Leserin) dieser Zeilen bei mir melden würde, der grundsätzlich bereit wäre zu helfen, auch an Wochenenden. Bald ist es wieder so weit.

Klaus Pressentin

zum Anfang

Jugendherbergen für Skiclub-Mitglieder

Wir sind als Skiclub Mitglied im Deutschen Jugendherbergswerk.

Wenn Sie mit einer Gruppe von mindestens vier (im Ausland zehn) Personen einen Aufenthalt in einer Jugendherberge planen, können Sie vom Skiclub eine Ausweiskarte für Gruppenleiter bekommen. Sie benötigen dann keine weitere Mitgliedsbescheinigung (Ausweis) des Deutschen Jugendherbergswerkes mehr.

Das eröffnet Chancen, auch für Familienskifahrten oder privat im Club organisierte Gruppenfahrten im Winter wie im Sommer. Nutzen Sie diese Möglichkeit!

Auskünfte bei Klaus Pressentin, Tel.: 02191/75625

zum Anfang

Rennsaison 1999/2000

Viele Faktoren haben dazu geführt, dass der Rennkader des Skiclubs im Gegensatz zur letzten Saison erheblich geschrumpft ist. Auf der einen Seite haben sich einige Aktive aus dem Rennlauf zurückgezogen, auf der anderen Seite konnten durch die abgesagte Herbstfahrt unseres Nachwuchses auch keine neuen Kinder für den Skirennlauf begeistert werden.

Deshalb starten wir leider mit einer sehr reduzierten Mannschaft in die erste Saison des neuen Jahrtausends; Stefan, Marcus und Matthias Wiesniewski sowie Marius Schuppert werden aber auch in der kommenden Saison ihr Bestes geben.

Da wir aber auch weiterhin mit dem Skiclub im alpinen Rennlauf vertreten sein wollen, suchen wir dringend neuen Nachwuchs.

Liebe Eltern, schickt Eure Kinder, wenn sie sicher auf dem Ski stehen, einfach mal zu einem Skirennen mit, ihr werdet erleben , wieviel Spaß sie daran finden werden.

Meldet Euch bei mir unter der Telefonnummer 84 01 55.

Im Voraus wünsche ich allen Aktiven eine erfolgreiche Saison, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahrtausend!

Eure Sandra

zum Anfang

Volleyballsaison 1998/99

Hallo Freunde und Fans des Sports um die weiße Murmel,

In Retrospektive auf die Saison 98/99 möchte ich, da mir der Abgabetermin für die Ausführungen im Vertällscher 1/99 nicht bekannt war, die Abschlusstabelle der 1. Gruppe der Volleyball-Hobby-Mixed-Meisterschaftsrunde 98/99 des Kreises Wupper bei dieser Gelegenheit nachreichen:

Volleyball Hobby-Mixed Kreis Wupper 1. Liga

Saison 1998/99

 

Mannschaft

Spiele

Punkte

Sätze

1.

SSV Germania Wuppertal

16

28 : 4

41 : 7

2.

Solinger TB

16

28 : 4

39 : 9

3.

Remscheider TV

16

24 : 8

32 : 16

4.

Grün-Weiß Wuppertal

16

16 : 16

23 : 25

5.

Ohligser TV

16

14 : 18

22 : 26

6.

TSV Aufderhöhe Solingen

16

12 : 20

16 : 32

7.

Skiclub Remscheid

16

8 : 24

18 : 30

8.

TSG Solingen

16

8 : 24

12 : 36

9.

Katternberg Solingen

16

6 : 26

14 : 34

Wie ihr alle der Abschlusstabelle entnehmen könnt, haben wir uns mit Müh` und Not in der Saison 98/99 in der 1. Gruppe behaupten und damit unser angestrebtes Saisonziel erreichen können. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und an alle, die uns ständig unterstützen.

„To be, or not to be", entschied sich am letzten Spieltag der Saison, der für uns ein Nachholspiel in eigener Halle bedeutete. Die Spielpaarung lautete „TSG Solingen" gegen den „Skiclub Remscheid". Es war das „allerletzte" Spiel der Saison. Wie ihr der Tabelle entnehmen könnt, ging es um den Abstieg oder den Klassenerhalt. Als Schiedsrichter reiste eigens unser Staffelleiter, dem ich nachträglich noch einmal besonders danken möchte, an, um einen korrekten Spielablauf zu gewährleisten. Das Spiel war hart umkämpft, da der Gewinn des Spiels den Verbleib in der 1. Gruppe für beide Mannschaften garantierte. Das Spiel endete nach zähem Ringen 2:1 für den Skiclub Remscheid.

Nach den Angaben in der Abschlußtabelle 98/99 hätten nun eigentlich die beiden Mannschaften „Katternberg Solingen" und „TSG Solingen" in die zweite Gruppe des Hobby-Mixed-Bereiches absteigen müssen. Da aber einer der Aufsteiger aus der zweiten Gruppe seine Nominierung für die 1. Gruppe für die Saison 99/00 zurückgezogen hat, war der „TSG Solingen" in der glücklichen Lage, seine Spielklasse trotz Abstieg erhalten zu können.

Neuer Hobby-Mixed-Meister wurde in der Saison 98/99 der SSV Germania Wuppertal, den ich auch auf diesem Wege beglückwünschen möchte.

Mein Dank gilt allen Spielerinnen und Spielern sowie allen Fans, welche den Klassenerhalt in der 1.Gruppe möglich gemacht haben. Ich wünsche allen eine erfolgreiche neue Volleyballsaison 1999/2000.

Ein besonderes Andenken und einen letzten Gruß möchte ich, auch im Namen aller Volleyballer des Skiclub Remscheid, unserem Freund und Mannschaftsmitglied Jens Uwe Krause widmen, der leider am 03.07.99 im Alter von 23 Jahren durch einen tragischen Verkehrsunfall ums Leben kam. Wir denken an Dich!

Mit sportlichen Grüßen

Euer (Coach) Guido

zum Anfang

Volleyball für Kids

(von 11-13)

Als wir im Oktober 1997 mit dem Volleyballtraining für Kids begannen, wollte ich den Skiclub-Kindern im Alter von 11-13 Jahren, aber auch denen, die neu dazu kommen würden, die Möglichkeit bieten, Volleyballspielen zu lernen. Das Ziel war, nach einiger Zeit auch eine Mannschaft bilden zu können. Die Situation vor allem für Jungen in diesem Alter und in dieser Sportart ist in Remscheid sehr schlecht, da nur der RSV sich um Jungen dieser Altersgruppe bemüht. So hoffte ich in eine Marktlücke zu stoßen.

Die ganze Sache ließ sich am Anfang recht gut an. Teilweise waren nach einer gewissen Anlaufzeit bis zu 10 Kinder mit Feuereifer bei der Sache. Das Training machte ihnen - und mir - sehr großen Spaß. Doch allmählich blieben vor allem neu dazu gekommene Anfängerinnen den Übungsstunden fern und die durchschnittliche Teilnehmerzahl sank immer weiter. Trotz wiederholter Werbung im RGA und durch Flugblätter in verschiedenen Schulen konnten im zweiten Jahr keine Kinder mehr hinzugewonnen werden. Seit den Sommerferien in diesem Jahr waren zuletzt nur noch zwischen zwei und vier Kindern anwesend. Da kann man sicher verstehen, dass ich über diese Entwicklung enttäuscht war.

Ich habe lange gezögert, bevor ich mich dann entschlossen habe, den Trainingsbetrieb mit Beginn der Herbstferien 1999 einzustellen. Mir hat es fast immer riesigen Spaß gemacht, mit den jungen Menschen gemeinsam Sport zu treiben. Und wenn ich oben sagte, dass zum Schluß nur noch wenige regelmäßig am Training teilnahmen, bedeutet das nicht, dass sie gar nichts gelernt hätten. Jeder von ihnen hat in den vergangenen zwei Jahren deutlich besser Volleyballspielen gelernt. Darauf können sie nun aufbauen.

Ein Bonbon gibt es noch für den Kreis meiner Ehemaligen. Zum Abschluß steht noch ein richtiges Volleyballspiel zwischen der weiblichen B - Jugend des RTV und unseren gemischten C - Jugendlichen aus. Da werden "wir" dann zeigen, was "wir" drauf haben.

Klaus Pressentin

zum Anfang

Skisafari in Kanada

„Muss das sein?", „Willst Du wirklich nur zum Skilaufen um die halbe Welt fliegen, wo es doch in den Alpen so viele schöne Skigebiete gibt?" Diese und ähnliche Fragen musste ich mir in meiner Familie anhören, nachdem Monika Günther mich schon im Frühjahr 98 mit ihrer Begeisterung für Kanada infizierte. Anderen ist es vielleicht ebenso ergangen.

Allen Einwänden zum Trotz, von Monika Günther als Fahrtenleiterin bestens vorbereitet und eingestimmt, trafen sich am 3.März 99 neun abenteuerlustige Remscheider im Zug nach Düsseldorf zum Start nach Kanada. Bis Frankfurt hatte sich die Gruppe durch weitere WSV-Reisende auf zwanzig vergrößert. Nach 9 ¾ stündigem Nonstop-Flug, bei Tag mit tollen Ausblicken auf die Gletscher und Schneeflächen Grönlands, auf Eisberge und die unendliche Weite Nordkanadas, landeten wir nicht einmal sehr müde in Calgary. Aus zwanzig Teilnehmern wurden gleich am Flugplatz zwei Zehnergruppen gebildet, je einem deutschen Guide und einem Kleinbus zugeordnet. Chris und Christoph sollten uns die nächsten neun Tage begleiten, tagsüber in die Vielfalt der verschiedenen Skigebiete, abends in das ebenfalls reiche Angebot guter Restaurants.

Von unserem ersten Standquartier in Banff aus erkundeten wir vier Gebiete. Den ersten Eindruck von typisch kanadischem Pulverschnee und typisch kanadischen Pisten – weit und menschenleer- gewannen wir gleich am ersten Morgen in Nakiska, dem Austragungsort der olympischen Winterspiele von Calgary 1988 (wo damals „unser Wasi" gleich am zweiten Tor scheiterte). Auch das ganz in der Nähe gelegene Fortress steuerten wir noch am ersten Tag an. Sunshine Village, von Insidern als schönstes Skigebiet Kanadas bezeichnet, und Lake Louis, das das größte sein soll, konnten wir von Banff aus bequem mit dem Bus erreichen. Von leichten Pistenabfahrten über steile Buckelhänge bis zu herrlichem Tiefschneegelände war dort alles zu finden.

In der Halbzeit unseres Urlaubs wechselten wir das Quartier von Banff nach Panorama, 2 ½ Busstunden weiter südwestlich gelegen. Hier war Erholung pur angesagt: Frühstück je nach Schlafbedürfnis früher oder später, ebenso das Anschnallen der Ski, ohne vorherige Busfahrt direkt am Hotel, Mittagspause ausgedehnt oder knapp, wie auch die Gestaltung des Nachmittagsprogramms. Keiner brauchte sich Zwang anzutun, und jeder kam auf seine Kosten. Und doch war mancher Skitag offenbar nicht lang genug, denn die Unermüdlichen ließen sich nur vom freundlichen, aber bestimmten „Last run!" des Liftpersonals bis zum nächsten Morgen von der Piste entfernen.

Absoluter Höhepunkt in Panorama war das Heli-Skiing. Panorama ist Teil der größten Heli-Ski-Region der Welt. Auf 300 qkm unverbauter Rocky-Mountains-Gletscherlandschaft mit einem jährlichen Schneefall von bis zu 10m stehen den Tiefschneefreaks fast unbegrenzte Abfahrtsmöglichkeiten zur Verfügung. Täglich starten vom Heli-Zentrum zwei Hubschrauber mit jeweils Gruppen von zehn Skiläufern und einem Guide zum Ausgangspunkt von Tiefschneeabfahrten in unvergleichlich großartiger Gebirgslandschaft. Je nach Kondition und Können werden Tagesprogramme von drei bis fünf oder auch mehr Abfahrten angeboten. Das Vergnügen ist nicht billig, und manch einer von uns hat sich nur beklommenen Herzens entschlossen, auch aus Angst vor dem unbekannten Wagnis. Doch dann wollte keiner, der dabei war, dieses Erlebnis missen. Nicht nur der Tiefschnee und das unbeschreibliche Fahrgefühl auf speziellen kurzen und breiten „fat boys", auch die Flüge dicht über Berggipfel und Gletscher, an steilen Wänden und spitzen Graten entlang waren einmalig.

Skilaufen in Kanada! Lohnt der weite Flug? Was ist anders? Was macht den Reiz aus?

Es ist auf jeden Fall der Schnee! Kein Sulz, kein Eis, bester Pulverschnee, durch kalte, trockene Luft von immer gleicher Güte – jedenfalls Anfang März. Es sind die Pisten! Vielfältig und variationsreich, ohne Gedränge, ohne Angst vor Rüpeln und Rasern, oft breit und einladend für weite Carving-Bögen, für die wir auf geliehenen Carving Skiern unsere Begeisterung entdeckten.

Es ist die Landschaft! Alles eine Nummer größer und großartiger als in den Alpen. Es ist aber auch der überaus freundliche und zuvorkommende Service, für den man als Tourist sehr empfänglich ist! So wurden die technisch eher veralteten Liftanlagen aufgewertet durch junge, fröhliche Bediener, die nie vergaßen, einem mit strahlendem Lächeln „a nice day" oder „a good run" zu wünschen. Eine kleine, aber bemerkenswerte Aufmerksamkeit in diesem Zusammenhang: die an den Liftstationen kostenlos verfügbaren Papiertaschentücher.

Bei allem Lob will ich doch nicht verschweigen, was wir in Kanada vermissten. Es fehlte der Charme der idyllischen Alpendörfer und die Gemütlichkeit uriger Hütten, die zu einem zünftigen Skiurlaub eigentlich dazugehören.

Kanada ist super! Aber den Alpen werden wir trotzdem nicht untreu werden.

Mit herzlichen Grüßen

Regina Harlfinger

zum Anfang