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Das Hotel "Zum Hirschen" in Längenfeld

 

...das war die Fahrt ins Ötztal Ostern 2008...

Zum achten Mal seit 2001 ( 2002, 2003, 2004) ging die Osterfahrt in diesem Jahr wieder ins Ötztal.
Hier der Bericht von Michael Schwerdtfeger:

„Sölden – wir kommen!“ So lautete auch in diesem Jahr der Lockruf unseres Reiseleiters und Tourorganisators Michael Wisniewski. Und 60 Erwachsene; Jugendliche und Kinder folgten dieser Aufforderung. Nach mehr oder weniger langer Fahrt aus Remscheid und Umgebung trafen wir uns alle am 15.03. abends im Hotel Hirschen in Längenfeld, unserer inzwischen gut bekannten und geschätzten Unterkunft für die kommende Woche, zum ersten gemeinsamen Abendessen. Nach der kurzen organisatorischen Einweisung und der Verteilung der Skipässe konnten wir uns dem leckeren österreichischen Essen, dem ersten Bier und natürlich der ersten Runde Obstler widmen – getreu dem Motto: „Wie weht der Wind im Ötztal … ssssss“.

Der folgende Morgen war geprägt von einer gewissen Betriebsamkeit. Schließlich galt es, die Kinder pünktlich und schon ein wenig eingefahren der Skischule Hochsölden zuzuführen, die sich in den nächsten fünf Tagen um die Nachwuchs -Wasis und –Gergs kümmern sollte. Nachdem diese Hürde genommen war, bildeten sich fast automatisch auch die Erwachsenenskigruppen. Die der „ambitionierten Anfänger“ wurde angeführt von dem neuen Skilehrer Marius Schuppert, der die Truppe in diesem Jahr in die Geheimnisse des Skifahrens und – auf besonderen Wunsch – in die technischen Finessen einweihen durfte. Bei doch sehr durchwachsenem Wetter gestaltete sich das allerdings zu Beginn etwas schwierig, da die Sichtverhältnisse eher bescheiden waren. Dank ortskundiger Anleitung eines Gruppenmitglieds (Name ist dem Autor bekannt) verpassten wir dann auch den Einstieg zur ersten Piste und lernten zunächst im Schweiße unsers Angesichts den Aufstieg parallel zum Hang.

Von der Gruppe der Könner, im Volksmund auch „Heizertruppe“ genannt, war zunächst nichts zu sehen. Man traf sich aber entweder zu den Einkehrschwüngen auf entlegenen Hütten oder nachmittags um drei zur Übernahme der Kinder, die dann die Skischule beendet hatten. Es folgte die eine oder andere Abfahrt mit den Kindern, die das Erlernte natürlich auch gerne den Eltern vorführen wollten. Diese endeten entweder per Talabfahrt oder Gondel am Parkplatz. Da „unsere“ Apres-Ski Hütte „Top OK“ inzwischen zum eher ungemütlichen Lokal „Giggi-Tenne“ umgebaut wurde, wurden die Apres-Ski Aktivitäten kurzerhand in unser Hotel verlegt und es wurde auf dem einen oder anderen Balkon abgefeiert. Einige nutzten die verbleibende Zeit bis zum Abendessen mit einem Besuch in der hauseigenen Sauna oder der naheliegenden Wellness-Oase Aqua-Dome.

Die Abende im Hotel waren – neben dem guten Essen in Form eines Drei-Gänge-Menues – geprägt von dem einen oder anderen Veltliner, Zweigelt, Zipfer, Weizen und natürlich der einen oder anderen Runde. Denn ein Grund zu Anstoßen ließ sich eigentlich immer finden. Meistens fand man sich nach dem Essen an einem Tisch zusammen und während die Jugend ihren eigenen Beschäftigungen nachging, wurde unter den Erwachsenen geplaudert, gelästert, gefachsimpelt und viel gelacht. Viel zu schnell war schon wieder Samstag und es hieß Abschied nehmen. Bleibt festzustellen, dass wir den Skiurlaub alle ohne Verletzungen überstanden haben, dass es wieder viel Spaß gemacht hat und dass wir wieder eine tolle Truppe waren. Und so freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Sölden – wir kommen!“